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Brandenburg Vernetzt

Regelungen der neuen Eindämmungsverordnung-Corona für Jagden

Amt Rhinow, den 03.11.2020

Die neue Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungs-
verordnung – SARS-CoV-2-EindV) ist heute, am 02.11.2020, in Kraft getreten und gilt bis auf weiteres bis zum 30.11.2020.

 

Auch wenn die Jagdausübung nicht explizit genannt wird, erlauben unter bestimmten Voraussetzungen folgende Paragrafen der SARS-CoV-2-EindV, in Verbindung mit der Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises, die verstärkte Bejagung des Schwarzwildes im Rahmen von Einzeljagden, Gesellschaftsjagden und Drückjagden sowie die verstärkte Fallwildsuche.

 

SARS-CoV-2-EindV:

§ 1 Abs 2 Nr. 8

§ 4 Abs. 2 Nr. 4

 

Im Besonderen hier der § 7 Abs. 5

 

Begründung: Im Rahmen der Tierseuchenallgemeinverfügung wurden die Jagdausübungsberechtigten verpflichtet eine flächendeckende, verstärkte Bejagung des Schwarzwildes durchzuführen.

 

Somit wurde durch die Tierseuchenallgemeinverfügung den Jagdausübungsberechtigten in Verbindung des § 7 Abs. 5 SARS-CoV-2-EindV die Ausnahme eingeräumt, das Jagdveranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter

 

1. unter freiem Himmel mit mehr als 100 zeitgleich Anwesenden

 

und

 

2. in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden erlaubt sind, sofern die Veranstaltungen, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienen.

 

Die öffentlich-rechtlichen Aufgaben werden somit durch die Tierseuchen-
allgemeinverfügung gerechtfertigt.

 

Als Anlage erhalten Sie die geltenden rechtlichen Vorschriften.