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Gollenberg

Kirche Stölln

ehrenamtliche Bürgermeisterin: Frau Iris Hoffmann

 

Schönholz-Neuwerder

Nachdem König Friedrich II. die Meliorierung des Rhinluches angeordnet hatte und erste Ergebnisse vorlagen, wurde 1780 die Anlage der Kolonie Neuwerder befohlen. Die ersten Siedler kamen aus Holland. Da drei Gutsherren, von der Hagen in Rhinow, Bredow in Kleßen und von der Hagen zu Stölln Siedlungsland freigegeben hatten, kamen die Siedler der Kolonie in eine sonderbare Lage. Die 15 Häuser wurden drei Pfarrbezirken zugeordnet. Zwischen 1820 und 1900 lebten durchschnittlich 120 Menschen in der Kolonie.


Bis 1910 war neben Ackerbau und Viehzucht auch die Torfstecherei Erwerbsmöglichkeit der Siedler. Die Gemeinde Schönholz wurde 1931 nach Neuwerder eingemeindet. Heute finden sich in der Gemeinde noch einige niederdeutsche Bauernhäuser.

 

 

Stölln

Das Dorf Stölln wurde 1441 erstmals urkundlich erwähnt. Bekannt geworden ist das Dorf durch die Flugversuche des ersten deutschen Luftfahrtpioniers, Otto Lilienthal. Seit 1969 feiert die Gemeinde jährlich am ersten Augustwochenende das Otto- Lilienthal-Fest. Mit dabei sind nicht nur die Flieger mit ihren Segel- und Motorflugzeugen, sondern auch Ballons und Drachenflieger. Im September jeden Jahres startet das Drachenfest.


Die Kirche in Stölln, ein Putzbau mit Rundbogenfenstern, stammt aus dem Jahre 1824, geht aber auf einen Vorgängerbau zurück. Der Westturm wurde 1778 erbaut. Sehenswerte Details der Innenausstattung sind der Altaraufsatz aus der Zeit um 1620, der ursprünglich als Epitaph der Familie von der Hagen diente. Dieses wertvolle Werk stammt aus dem Umkreis des Magdeburger Bildhauers Christoph Dehne. Neben dem Marmorrelief des Abendmales sind Relieffiguren der Stifterfamilie zu sehen.


Die hölzerne Kanzel stammt aus dem Jahr 1621. Die geschnitzte Brüstung der Nordempore entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und enthält ein Wappen der Familie von der Hagen, das 1703 gemalt worden ist. Das große Christus-Gemälde wurde 1707 geschaffen. In der Halle des Turmes befinden sich zwei hölzerne Epitaphe.


Der in Stölln ansässige, 1990 gegründete, Flugsportverein bietet an den Wochenenden allen Interessierten die Möglichkeit, mit den unterschiedlichsten Flugmaschinen die herrliche Landschaft aus der Luft zu betrachten.

Der Verkehrslandeplatz Stölln/Rhinow liegt 131 Fuß/40 Meter hoch und ist für Flugzeuge bis 5.700 MPW zugelassen. Der Platz weist eine Landefläche von 800 x 30 Meter auf.

Telefon (033875) 3660
Telefax (033875) 36666

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rhinow.de